35 Stunden und keine Minute länger

Diese Position der KjG Bundesebene setzt sich mit der Dauer, die Kinder und Jugendliche in und mit der Schule verbringen, auseinander. Nach Ansicht der KjG nimmt die Schule immer mehr Zeit in Anspruch und beraubt Kinder und Jugendliche damit ihres Rechts auf Freizeit. Unsere Forderung lautet daher: 35 Stunden und keine Minute länger!   Der KjG Bundesrat hat’s beschlossen und für die bayerischen KjG-DVs setzt die LAG die Lobbyarbeit um. Die KjG fordert u. a. einen verbindlichen, einheitlichen unterrichtsfreien Nachmittag und einen verbindlichen Schulschuss um 16 Uhr – ohne Hausaufgaben, die noch gemacht werden müssen. Der Landesvorstand hat dazu einen Brief an den Bildungsausschuss und den Sozialausschuss im bayerischen Landtag, an den Kultusminister Dr. Spaenle und die Sozialministerin Müller und an die jugendpolitischen Sprecherinnen und Sprecher aller im Landtag vertretenen Fraktionen geschrieben. Hier gelangt ihr zur Kampagne der KjG NRW. Die Forderung in Videos erklärt gibt es hier. Hier geht es zum Beschluss des Bundesrats 11.2014

Postkarte zum 35 Stunden Material

Politgespräche:

KjG Bayern trifft sich mit dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses

Der Landesverband der Katholischen jungen Gemeinde, kurz KjG, hat das Gespräch mit MdL Dr. Gerhard Waschler in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Bildungsausschusses des Bayerischen Landtags gesucht.

München. Nov. 2014: Über 80.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind bundesweit in dem demokratischen Kinder- und Jugendverband organisiert und setzen sich mit ihrer Stimme unter anderem für Kinderrechte und –mitbestimmung ein. In seinem aktuellen Beschluss fordert der Bundesrat der KjG einstimmig, dass Schulen ihren Bedarf an der täglichen Zeit junger Menschen auf das Nötigste begrenzen: „Die immer weiterführende Ausdehnung der täglichen Schulzeit nimmt den jungen Menschen die Zeiträume für freiwilliges und selbstbestimmtes Engagement – das setzt sich auch in den Studienplänen an Universitäten und Fachhochschulen fort“, erklärt Landessekretär

Foto (privat): (v.l.) Raphael Klutzny, Anna-Marie Peter, Isabell Prothmann, Julia Davis, Dr. Waschler

Raphael Klutzny. Daher fordere die KjG, dass die Unterrichtsplanung künftig so gestaltet wird, dass alle schulischen Aufgaben inklusive Hausaufgaben bis 16 Uhr für die Schüler zu erledigen sind – zudem solle es wöchentlich mindestens einen schulfreien Nachmittag ab 13 Uhr geben. „Es muss eine verbindliche Freistellungsregelung geben, damit die Schülerinnen und Schüler ihren Engagements in den Jugendverbänden ohne Nachteile nachgehen können“, so Klutzny. MdL Waschler bestätigte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und unterstrich damit auch sein grundsätzliches Wohlwollen für die Forderungen des bayerischen Landesverbandes der KjG. Allerdings müsse man auch immer die pädagogische Verantwortung der Schulen vor Ort sehen. „Die endgültige Entscheidung über Freistellungen muss mit Blick auf die Entwicklung der individuellen Schülerpersönlichkeit in der Gesamtheit getroffen werden“, so Waschler. Waschler dankte dem Landesvorstand für deren engagierten Einsatz für die jungen Menschen in unserem Land.

KjG Bayern trifft sich mit den Freien Wählern

Foto: v.l.n.r. Katharina Heymann,Raphael Klutzny, Jenniffer Hartmann, Dr. Günther Felbinger, Gloria und Sophie

Juni 2014: Eine Delegation der KjG in Bayern traf sich mit Günther Felbinger, MdL, bzgl. der Forderung nach einer Begrenzung der Schulzeit auf 35 Stunden pro Woche. Erfrischend war die Anwesenheit von betroffenen Schülerinnen die einen Einblick in den aktuellen Schulalltag gewährten und Probleme aufzeigten. Herr Felbinger nahm unser Anliegen wohlwollend auf und sprach sich generell für eine Entschleunigung im gesamten Bildungsbereich aus. Alleine die Kranken- und Burnoutquote im Lehrerstand sei alarmierend. Ebenso benötigen Kinder und Jugendliche Freizeit zur persönlichen Entwicklung. (Und für außerschulische Bildungsmöglichkeiten, wie die Jugendarbeit sie bietet.) Er bat um Unterstützung für das Volksbegehren der Freien Wähler, um so einen öffentlichen Diskurs über unser Bildungssystem anzustoßen.