vom 03.02.2012
Am 10. Januar 2012 hat sich der KjG Landesvorstand mit Weihbischof Haßlberger zu einem Kontaktgespräch getroffen. Der Landesvorstand nutzte die Gelegenheit, um dem Jugendbischof der Freisinger Bischofskonferenz von dem neu anlaufenden Projekt zum Thema Suchtprävention, von unserer KjG Landesstiftung und von unseren Aktivitäten im Bereich der Prävention sexueller Gewalt zu berichten.
Der KjG Landesvorstand machte sich bei dem Treffen auch für einen Erhalt der Fachstelle für die Prävention sexueller Gewalt beim BDKJ Bayern stark.

vom 06.12.2012
Die Katholische Junge Gemeinde (KjG) LAG Bayern sieht in der aktuellen Debatte um rechtsextreme Gewalttaten Versäumnisse der Politik. Natürlich müsse die Diskussion über die Arbeit der Behörden und ein Verbot der NPD geführt werden, erklärt Landesvorstand Michael Müller. Jedoch täusche diese Diskussion darüber hinweg, dass anstatt der Symptome vielmehr die Wurzeln von Rechtsextremismus mit aller Kraft beseitigt werden müssten.
In den Augen des Kinder- und Jugendverbands zählen hierzu unter anderem soziale Ungleichheit, fehlender Zugang zu Bildung und mangelnde soziale Kompetenzen. Es gehe es nun vor allem darum, junge Menschen immun gegen rechtsextremes Gedankengut zu machen, lange bevor sie andere Menschen bedrohen, verletzen oder gar ermorden.
Neben dem, was die Schule dazu beitragen kann, Bildungsbenachteiligung bei Kindern und Jugendlichen zu beseitigen, sieht die KjG die Wichtigkeit einer flächendeckenden und lebendigen außerschulischen Jugendarbeit. Denn rechtsextreme Gruppierungen agierten vor allem dort, wo diese nicht stabil sei. Es sei an der Zeit, dass die Politik mehr Geld dafür in die Hand nimmt, dass Jugendarbeit in den Kommunen handlungsfähig bleibt oder wird.
Auch mit der sogenannten Demokratieerklärung, die das Bundesfamilienministerium neuerdings von Projektträgern gegen Rechtsextremismus verlangt, setzt die Politik in den Augen der KjG ein falsches Zeichen. Es sei nicht tragbar, dass Aktivitäten gegen Rechtsextremismus erschwert werden, während gleichzeitig Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland Angst haben müssen, auf die Straßen zu gehen.
vom 22.09.2011
Im Rahmen eines Kontaktgesprächs am 19. September 2011 im bayerischen Lebensministerium konnte der KjG Landesvorstand einen Scheck der Kampagne „Wir sind unbezahlbar“ an Melanie Huml übergeben. Die Staatssekretärin machte deutlich, wie wichtig ihr die Arbeit der katholischen Jugendverbände sei und lobte das Engagement auch im Bereich der Umweltbildung.
Der KjG Landesvorstand bekräftigte die Forderung nach einer deutlichen Anhebung der Zuschüsse für Jugendbildungsmaßnahmen und der Erhöhung des Tagessatzes auf 13,50€. Für die KjG sind diese Veranstaltungen ein elementarer Bestandteil der Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Bayern, ohne die eine qualitativ gute außerschulische Bildungsarbeit nicht möglich ist.